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gendernow Netzwerktreffen

Im Rahmen vom 2005 gegründeten gendernow Netzwerk zum Thema "Mädchen und Frauen in handwerklich-technischen Berufen" wurden insgesamt acht erfolgreiche Netzwerktreffen organisiert:

Frauen in technisch-handwerklichen Berufen

Zwanzig ExpertInnen aus Schule, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Sozialpartnerschaft und Mädchenberatung diskutierten am 13. April 05 beim ersten von gendernow initiierten Netzwerktreffen über das Thema "Mädchen in handwerklich-technischen Berufen" in St. Pölten. Dieser Austausch fand bei allen Beteiligten regen Anklang. Als eine der vordringlichsten Aufgaben für die Zukunft wurde das Finden von weiblichen Rollenvorbildern in Technik und Handwerk identifiziert.

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Schnittstelle Arbeitsmarkt - Unüberwindbares Hindernis oder Chance?

Am 22. Juni 05 fand im Landhaus in St. Pölten das zweite gendernow Netzwerktreffen statt. ExpertInnen aus Schule, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Sozialpartnerschaft und Mädchenberatung diskutierten über Möglichkeiten, Mädchen und jungen Frauen den Arbeitsmarkteinstieg im handwerklich-technischen Bereich zu erleichtern. Am Beginn des Netzwerktreffens stand ein Vortrag von Martha Weber, Geschäftsführerin von telm@, in dem sie von ihren Erfahrungen in der Ausbildung und Vermittlung von IKT-Technikerinnen im Waldviertel berichtete. In der darauf folgenden Diskussion ging es um Schwierigkeiten von Frauen beim Berufseinstieg in den technischen Bereich, weibliches Lernverhalten und die Wichtigkeit von weiblichen Rollenvorbildern in der Technik. In der zweiten Hälfte des Netzwerkstreffens waren die ExpertInnen aufgefordert, Handlungsbedarf und eigene Handlungsmöglichkeiten an der Schnittstelle Ausbildung/Arbeitsmarkt zu definieren.

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Schnittstelle Arbeitsmarkt - Entwicklung von Lösungsansätzen

Am 19. Oktober 05 fand im Landhaus in St. Pölten das dritte gendernow Netzwerktreffen statt. Expertinnen aus Schule, Politik und Mädchenberatung diskutierten diesmal einen Nachmittag lang über die Entwicklung von konkreten Lösungsansätzen, um die Schnittstelle Ausbildung/ Arbeitsmarkt für Mädchen in handwerklich-technischen Berufen einfacher zu gestalten. Basierend auf den Handlungsbedarfen und eigenen Handlungsmöglichkeiten, die von den TeilnehmerInnen im zweiten Netzwerktreffen gesammelt worden waren, um bestehende Potenziale zur Verbesserung dieses Übergangs zu sammeln, definierte gendernow aktuelle Fragestellungen und Lösungsansätze. Die Diskussion beim dritten Netzwerktreffen konzentrierte sich auf eine Datenbank für weibliche Vorbilder und auf Netzwerke zum Thema.

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Lösungsansatz: Projekte im Schulbereich

Im vierten gendernow Netzwerktreffen wurde am 22. Februar 06 in St. Pölten das Förderprogramm IMST (Innovations in Mathematics, Science and Technology Teaching) vorgestellt. In diesem Förderprogramm stehen finanzielle Mittel zur Verfügung, um Mädchen in mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern kreativer zu unterrichten und Burschen beim Lesen herausfordern. Engagierten LehrerInnen wird durch IMST unter anderem ermöglicht zu testen, ob offenes Lernen sich besser auf die Ergebnisse ihrer SchülerInnen in naturwissenschaftlichen Fächern auswirkt als der herkömmliche Unterricht. gendernow zeigte mit der Präsentation von IMST3 eine Möglichkeit auf, geschlechtssensiblen Unterricht in niederösterreichischen Schulen umzusetzen. Besonders hilfreich für LehrerInnen ist dafür auch das gender-Coaching, das im Rahmen von IMST3 angeboten wird, um zum Beispiel herauszufinden, ob man Mädchen oder Burschen im Unterricht öfter aufruft und warum.

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Frauen als Innovationsfaktor im Unternehmen

Berufsorientierung, Ausbildung für Frauen in handwerklich-technischen Berufen sowie der "Innovationsfaktor" von Technikerinnen in Betrieben waren Thema des fünften gendernow-Netzwerktreffens in Wiener Neustadt am 10. Mai 2006. Vorgestellt und diskutiert wurden Strategien in der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung sowie in der Kooperation mit Betrieben, die das Potenzial von technikinteressierten Mädchen und Frauen (noch nicht) nützen. Die ExpertInnen-Inputs stammten dabei von ABZ/ THAFF, FiTH/ Mentor, girls crack IT und Sunwork/ Elektra. Eine Führung durch die Werkstätten des Veranstaltungsortes Josef-Hesoun-Ausbildungszentrum (ABZ) rundete das Programm ab.

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Unterstützung für Mädchen in technisch-handwerklichen Berufsausbildungen

Zahlreiche ExpertInnen fanden sich am Mittwoch den 21. Juni 06 im St. Pöltner Landhaus beim sechsten gendernow Netzwerktreffen ein, um darüber zu diskutieren, wie Mädchen während ihrer Ausbildung in handwerklich-technischen Berufen unterstützt werden können. Anton Mautner von der telekom und Heinz Amberger von Geberit stellten dazu Lehrlingsprogramme aus ihren Unternehmen vor, die Wert darauf legen, Mädchen in technischen Berufen auszubilden. Die Kunststoff-Technikerin Martina Schweiger von Geberit berichtete von ihren Erfahrungen als weiblicher Lehrling in einem männlich dominierten Betrieb. Außerdem präsentierte Ursula Denk eine neue Studie der Wirtschaftskammer Niederösterreich, in der Unternehmen zu Lehrstellen befragt wurden.

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Unterricht und Beratung geschlechtssensibel gestalten

Ein bis auf den letzten Platz gefülltes siebtes gendernow Netzwerktreffen fand am Mittwoch, den 27. September 06 im St. Pöltner Landhaus statt. Zum Thema "Geschlechtssensible Pädagogik/Didaktik" fanden sich viele neue Gesichter ein, vor allem aus den Schulen. Es zeigte sich, dass gendernow hier einmissing link zwischen Schule, Wirtschaft und Beratung darstellt. Mädchenberaterin Veronika Zak vom Verein Sprungbrett in Wien hielt ein Grundsatzreferat zum Thema geschlechtssensible Pädagogik/Didaktik. In der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass es bereits sehr viele geschlechtssensible Materialien zur Unterstützung von LehrerInnen und BerufsberaterInnen gibt. Vieles wird aber in den Schulen nicht genutzt, da es nicht bekannt ist.

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Arbeitsmarkt- und
Berufsdatenbanken - Infos und Tipps im Umgang mit dem
Datendschungel

Um den Weg durch den Dschungel von Arbeitsmarkt- und Berufsdatenbanken zu erleichtern, lud gendernow am 6. Dezember 06 zum achten und letzten Netzwerktreffen ins Landhaus St. Pölten ein. Denn vielfach stehen LehrerInnen, BerufsberaterInnen und Eltern vor der Herausforderung, Mädchen und Burschen Informationen über die Situation am Arbeitsmarkt, über Entwicklungsperspektiven verschiedener Berufe oder über vorherrschende (Job)Anforderungen in unterschiedlichen Branchen zu vermitteln. Das Thema stieß auf großes Interesse und der Mostviertelsaal im Landhaus St. Pölten war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die geladenen ExpertInnen vom AMS Tulln, der Wirtschaftskammer NÖ und von L&R Sozialforschung stellten Inhalte und Funktionsweisen von arbeitsmarkt- und berufsorientierenden Informationsquellen vor.

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